Grund zum Feiern

Bilanz Erstmals in der Geschichte des Turniers sind keine Änderungen am Spielplan nötig – alle gemeldeten Mannschaften treten auch an. Auch sonst fällt das Fazit durchweg positiv aus (AZ vom 30.05.2016)

Kempten Zweieinhalb Tage lang hielt das Wetter beim 15. Cambodunum-Cup in Kempten. Obwohl stundenlange, zum Teil heftige Schauer vorhergesagt waren, kam es nur hie und da kurz zu Regenfällen. Doch kurz vor Schluss brachen dann alle Dämme: Als sämtliche Partien schon gespielt waren und ein Großteil der insgesamt 901 Teilnehmer bei der Siegerehrung auf dem Rasen im Illerstadion stand, fing es an, in Strömen zu regnen. Kurzerhand wurde der Rest der Ehrung unter das Tribünendach verlegt.

Doch das ist auch der einzige Wermutstropfen, den Klaus Schwaninger heuer schlucken musste. Der Hauptorganisator und Sportamtsleiter der Stadt Kempten ist auch in diesem Jahr wieder vollauf zufrieden mit dem Ablauf des Traditionsturniers: „Ich habe von niemandem etwas Negatives gehört. Alle waren von der Organisation und allem Drumherum sehr begeistert.“

Von der Eröffnungsfeier, die über 1100 Menschen ins Illerstadion lockte, über die sehr fairen sportlichen Wettkämpfe bis hin zur Unterbringung der Teilnehmer und der medizinischen Erstversorgung: Alles habe einwandfrei geklappt. „Es war ein richtig tolles Turnier. Ich habe nur positive Rückmeldungen bekommen“, sagte Schwaninger. Die große Besonderheit: Laut Schwaninger habe es erstmals in der Geschichte des Cups keine einzige Spielplanänderung gegeben: Alle gemeldeten Teams traten an, jede geplante Partie wurde auch gespielt.
Mädchenturnier soll mit mehr Mannschaften fortgeführt werden

Die Pool-Party im Cambomare am Samstagabend kam bei den Spielern wieder gut an. Über 300 von ihnen fanden den Weg ins Kemptener Bad und feierten bis Mitternacht mit einem DJ. Für die Buben besonders reizvoll: diesmal konnten sie erstmals gemeinsam mit Mädchen toben, tollen – und bestenfalls sogar flirten... Denn erstmals seit zwölf Jahren gab es heuer wieder einen Wettkampf für B-Juniorinnen. Fünf Mannschaften traten an. Auch im kommenden Jahr soll es den Wettkampf wieder geben. Turnierleiter Ralph Hänel vom SV 29 Kempten: „Es ist eine gute Sache. Aber wir hoffen nächstes Jahr auf mehr Teams – leider ist die Dichte bei den Mädchen nicht so hoch.“ Die Spielerinnen waren sich indes einig: „Wie bei den Jungs gegen internationale Teams antreten, wäre cool.“

Bereits im Juli beginnen für das Organisationsteam wieder die Vorbereitungen auf den nächsten Cambodunum-Cup. Viele der Mannschaften, die heuer am Start waren, wollen 2017 wieder nach Kempten kommen.

Kein Wunder also, dass am Finaltag auf den Tribünen im Illerstadion ausgelassene Stimmung herrschte. Immer wieder stimmten verschiedene Gruppen Sprechchöre an. Die Teams aus fünf verschiedenen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Tschechien) vermischten sich und sahen gemeinsam die spannenden Endspiele der D-, C- und B-Junioren. Vor allen den Spielern war die Freude anzusehen. Der Cup war ein Erfolg – daran änderte auch das Gewitter nichts.

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